Donnerstag, 31. März 2016

Eröffnung der Landshuter Hofmusiktage am Donnerstag, den 21. April 2016



Von 21. April – 01. Mai 2016 finden in Landshut bereits zum 18. Mal die
Landshuter Hofmusiktage statt. Das Thema des diesjährigen Festivals Alter Musik ist „Gerusalemme liberata – musikalische Brücken zwischen jüdischer, christlicher und islamischer Kultur“.

Bei der geschlossene Veranstaltung am 21.April 2016 im Rathausprunksaal wird der Schirmherr des Festivals, Dr. Ludwig Spaenle, MdL, Bayerischer Staatsminister für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, die Festrede halten.

Im Programmheft schrieb Josef Deimer, unser Altbürgermeister und der 1. Vorsitzende der Landshuter Hofmusiktage folgendes Vorwort:

Liebe Freunde der Landshuter Hofmusiktage,

als wir vor zwei Jahren begannen, die Landshuter Hofmusiktage 2016 zu planen, war der Nahe Osten ein wichtiges Thema. Doch dass die Frage nach den Brücken zwischen jüdischer, christlicher und islamischer Kultur eine so dramatische Aktualität erhalten könnte, wie es heute der Fall ist, war nicht abzusehen. Alte Musik gewinnt dadurch eine besondere Bedeutung für unsere Gegenwart.
Wer im Mittelalter Landshut in Richtung München durchstreifte, verließ unsere Stadt durch das Judentor und betrat die jüdische Vorstadt mit der Synagoge und dem Badehaus. Der Nahensteig führte hinauf zur Burg Trausnitz, die 1204 von Herzog Ludwig l. errichtet wurde, der selbst an Kreuzzügen teilgenommen hatte, 1194 in Sizilien, 1221 in Ägypten, wo er in Gefangenschaft geriet. Im 13. Jahrhundert sangen auf der Trausnitz die Minnesänger
Neidhart und Walther von der Vogelweide in ihren Liedern auch über die Kreuzzüge.
Schon damals, auch in unserer Stadt, stellte sich die Frage, wie Menschen der drei auf Abraham, dem Stammvater Israels und der Araber zurückgehenden Religionen sich zueinander verhalten - und es gab wie heute höchst verschiedene Antworten, die von Krieg im Fall des Islam, Duldung, Ausgrenzung und Vertreibung im Fall der Juden bis zu kulturellem Austausch und gegenseitiger Befruchtung durch Wissenschaften und Musik reichten.
Musik ist eine Kunst, die den Menschen bis in sein Tiefstes ergreift und Erlebnisse vermittelt, die weit über das hinausgehen, was wir mit Worten beschreiben können.
Gerade deshalb ist sie fähig, verschiedenste Kulturen zu einem gemeinsamen Erlebnis werden zu lassen.
Was zeichnet jüdische, christliche und islamische Musik aus? Ein jeder, der unser Festival besucht, kann sich sein eigenes „Hörbild" machen. Doch auf jeden Fall können wir
über die Vielfalt an Klangfarben, an Melodien und Rhythmen nur staunen. Wenn Musiker aus unterschiedlichen Traditionen zusammen musizieren, dabei ihr Eigenes einbringen und etwas Gemeinsames entstehen lassen, erleben wir Momente des Glücks, die uns die Kraft geben, an unserer Vision von Freiheit, Recht und Menschenwürde festzuhalten.
Landshut hat einen mediterranen Charakter. Sowohl das Mittelmeer wie das befreite Jerusalem, „Gerusalemme liberata", sind Sehnsuchtsorte, die wir vor allem in der Musik erleben können.
Ich wünsche allen Gästen unseres Festivals erfüllte Stunden, spannende musikalische Entdeckungen und eine erholsame Zeit in unserer gastfreundlichen Stadt.

Josef Deimer
1. Vorsitzender Landshuter Hofmusiktage e.V.,
Altoberbürgermeister, Senator E.h.


                                             

Donnerstag, 21. Januar 2016

 

Der Verein Die Förderer e.V. teilt mit, dass täglich werktags vormittags von 8 bis 12 Uhr der Kartenvorverkauf für den Fördererball läuft. Karten sind in der Geschäftsstelle in der Spiegelgasse 208 zu holen. Es gibt Tischkarten und Saalkarten für die Bar bzw. an den Stehtischen. Der beliebte Fördererball mit dem Motto "A voglwuide Rauhnacht im Klosterhoiz" findet am Samstag, 30. Januar, im Zeughaus an der Wittstraße statt. Beginn ist um 19.30 Uhr. Es spielt die Band "Voglwuid".

Informationen auch unter www.landshuter-hochzeit.de

Donnerstag, 10. Dezember 2015

Buch "Landshut – Eine Krippenstadt" erweckt Aufmerksamkeit des Regensburger Bischofs Dr. Vorderholzer

Eine besondere Ehre wurde den Autoren und dem Verlag des Buches Landshut – Eine Krippenstadt zuteil. 

Ein darin enthaltenes Foto, hat die Aufmerksamkeit des Regensburger Bischofs Dr. Rudolf Vorderholzer geweckt. Auf der Aufnahme, ist der Altar der Landshuter Dominikanerkirche St. Blasius abgebildet. Das Motiv wird die heuer die Weihnachtskarten des Bischofs zieren.

Das Foto stammt von Fotostudio Michael Hackl.
Autoren des Buches sind Herr Helmut Stix, Landshuter Künstler und ehemaliger Kulturbeauftragter der Stadt Landshut, sowie Frau Prof. Dr. Gabriele Goderbauer-Marchner, Journalistin und Medienprofessorin.
Erschienen ist das Buch im epk media Verlag.

Montag, 16. November 2015

10-jähriges Jubiläum der BTB Big Band


Landshut, 13. November 2015 - Die BTB Big Band um Julius Rathmayer begeisterte am 13. November im Saal der Alten Kaserne wieder die zahlreichen Fans und Gäste. 

Traditionell war dieses Konzert wieder zugunsten des Landshuter Caritas Kinderheims. Durch ein abwechslungsreiches Programm von ruhigeren bis klassischen Big Band Sound konnte das über 20 Musiker starke Ensemble mit zwei Sängerinnen vollkommen überzeugen.

Die fast 300 Besucher spendeten dann auch großzügig, sodass auch die Jubiläumsveranstaltung ein voller Erfolg war. Im Gegenzug wurden die Musiker von den Zuhörern begeistern gefeiert und zu drei Zugaben geklatscht.

 

Donnerstag, 12. November 2015

Eine kulinarische Zeitreise







Stadtmagazin Landshut 365 unterwegs
„Da musst Du unbedingt einmal hinfahren!“ schwärmt uns eine Bekannte in den höchsten Tönen vor. Objekt Ihrer Schwärmerei ist das legendäre Schwaigerlehen aus Stuhlfelden im Pinzgau. Wir lassen uns nicht lange bitten, diese kulinarische Institution selbst in Augenschein zu nehmen.

Über 500 Jahre alt ist das Bauernhaus, das uns mit seiner antiken Ausstattung, in eine andere Zeit versetzt. Wer nicht kleiner als 1,60 m ist muss bei vielen Türstöcken den Kopf einziehen, die Holzdielen knarzen und die alten Holzstiegen könnte man fast schon als abenteuerlich bezeichnen.

Das Herzstück des Hauses bildet die „Rauchkuchl“, in der das Deckengewölbe vom Rauch gänzlich geschwärzt ist. Dort zaubert die Seele des Hauses, die Wirtin Resi Bacher, über dem offenen Feuer ein wunderbares 4-Gänge-Menü aus saisonalen und regionalen Produkten. Serviert werden dazu Weine des Winzers Kiss aus dem Burgenland. Und zwischendrin gibt es immer wieder ein „Schnapserl“.

Diese Verdauungs-Schnapserl haben auch einen guten Grund: um „Platz“ zu schaffen für die reichlichen Portionen. Eigentlich sind wir schon mehr als satt. Aber Widerstand ist zwecklos. Das butterweiche Rinderfilet und die Nachspeise Topfenknödel mit selbstgemachten Apfelkompott schmecken einfach zu gut.

Nach einem gelungenen Abend in geselliger Runde, in der auch die Wirtin immer wieder Schwänke erzählt, ziehen wir uns müde und satt in unser uriges Gastzimmer im ersten Stock des Hauses zurück.

Und am nächsten Morgen, kommen wir in den Genuss des liebevoll arrangierten Kaiserfrühstücks: Bergkäse, frisches Brot und Gebäck, selbstgemachte Mamaladen, Rührei, Pfannenkuchen und karamellisierter Kaiserschmarrn.

Unsere Tipps vor einer Anreise:


  1. Dringend vorher reservieren! Das Schwaigerlehen ist gut besucht, gerne auch von prominenter Kundschaft.
  2. Mit leerem Magen kommen. Die Portionen sind reichlich.