Dienstag, 13. Januar 2015

Stadtmagazin Landshut 365 wieder da

2014 waren wir offline. Es war der Ärger über dem übermächtigen Landshuter Mitbewerber Landshuter Zeitung. Die Tageszeitung hat ein Werbeheft mit dem gleichen Namen „Stadtmagazin Landshut“ auf dem Markt gebracht. Trotz der vielzitierten christlichen Werten des Verlegers der LZ, die an sich auch Fairness beinhalten sollten, ging der Marktführer wie ein Bulldozer über einen winzigen Mitbewerber hinweg. Es ist aus unserer Sicht nicht nachvollziehbar, warum ein Verlag, der genügend Geld hat, die angeschlagene Abendzeitung zu kaufen, es nötig hat, den seit nunmehr 8 Jahren verwendeten Titel „Stadtmagazin Landshut“ einem kleinen Mitbewerber streitig zu machen. 

Und das, obwohl wir nur alle zwei Jahre erscheinen und einen nicht geringen Teil des Gewinns an Ecuador Licht und Schatten spenden. Fast peinlich für den großen Verlag sind waren auch die Parallelen von abgekupferten Redaktionsideen und Redaktionsberichte. Aber sei es drum. Unser Beschwerde, die direkt an Dr. Balle jun. gerichtet war, wurde nicht bearbeitet. Und das war die eigentliche Enttäuschung.

Nach dem ursprünglichen Plan, auf ein weiteres Erscheinen des Stadtmagazin Landshut 365 aus dem Hause epk media zu verzichten, wurden wir aber zur Jahreswende 2014/2015 durch einige engagierte Landshuter dazu ermutigt, weiterzumachen. Und natürlich wollen wir auch weiterhin unseren bescheidenen Beitrag für die wundervolle und unermüdliche Arbeit von Sissi Pöschl und ihrem Team für Ecuador Licht und Schatten leisten.

Somit bereiten wir gerade die neue Ausgabe Landshut 365 vor, die voraussichtlich im März/April 2015 erscheinen wird. Wir hoffen auf viele Unterstützer. Und ab sofort ist der Blog unter www.stadtmagazin.la und www.landshut-stadtmagazin.de mit aktuellen Nachrichten über Landshut wieder eröffnet.




Ihr Edmund Pelikan

Freitag, 17. Januar 2014

stadtmagazin.la ruht wegen Stadtratswahl

Liebe Leser des stadtmagazin.la,

Medien und Politik gehören meist sehr eng zusammen. Erstere berichten gerne über gute aber auch schlechte Politiker, und die Politiker brauchen die Medien, um sich zu positionieren. Ich gehöre meist eher zu den politischen Kritikern. Jedoch verstehe ich auch die Beweggründe, warum Politiker so handeln. Gut finde ich deshalb so manches an den politischen Ergebnisse noch lange nicht. Nicht das Richtige, sondern das Machbare und vor allem das Publikumswirksame wird zu oft umgesetzt. 

Wenn sich jedoch ein Publizist eines Stadtmagazin-Blog über Landshut auf einer Stadtratsliste in Landshut zur Wahl stellt, wird es problematisch. Die Interessenskonflikte sind vorprogrammiert. Ich könnte versuchen, neutral zu berichten, dann wird die Berichterstattung aber langweilig. Wenn ich aber Partei nach meiner Überzeugung ergreife, würde ich unweigerlich persönlichen Wahlkampf führe. Das ist meines Erachtens aber unfair gegenüber Kandidatenkollegen, die kein Magazin leiten. Und in einem kleinen Verlagsteam - wie wir es sind - kann ich die regionale Berichterstattung nicht einfach anderen übergeben.

Wie kann man es also richtig machen? Es geht ums Prinzip. Ich habe deshalb die Entscheidung getroffen, den Blog stadtmagazin.la, derzeit ruhen zu lassen. Da meine Tätigkeit als Publizist, Unternehmensberater und Finanzpädagoge bundesweit ausstrahlt, ist die Landshuter Berichterstattung innerhalb meines Unternehmens nur ein kleiner Teil unseres Arbeit. Also ist dieser Schritt auch unternehmerisch vertretbar.

Ich wünsche allen 440 Kandidaten für den Landshuter Stadtrat viel Erfolg und uns allen sachorientierte Gespräche pro LA. Denjenigen, die dann am 16. März gewählt werden, gratuliere ich schon heute und wünsche Ihnen viel Herz für Landshut und ein gutes Händchen bei künftigen Entscheidungen für unsere wunderschöne Stadt.

Ihr/Euer

Edmund Pelikan

Freitag, 13. Dezember 2013

FREIE WÄHLER nominieren ihre Kandidaten


Am Donnerstag, 19. Dezember 2013, findet um 19.30 Uhr  die Aufstellungsversammlung der FREIEN WÄHLER Landshut zur Nominierung der Kandidaten für die Stadtratswahl 2014 in der Gaststätte „Zollhaus“ statt.

Zur Veranstaltung sind alle Mitglieder und Unterstützer eingeladen.



Mittwoch, 27. November 2013

Landshut - ein Stadtleben

Eine etwas andere Rezension des Buches von Josef Deimer und Ursula Weger aus dem Verlag Friedrich Pustet 

 Von Edmund Pelikan



Über dieses Buch ist schon einiges niedergelegt worden, obwohl es erst seit wenigen Wochen im Buchhandel ist. Was kann man als später Rezensent da noch ergänzen.

Bei meinen Recherchen bin ich auf ein frühes Werk des Dokumentarfilmers Dieter Wieland auf Youtube gestoßen. Es war der erste Film 1973 aus der Serie "Topographie" über die niederbayerische Hauptstadt, der dann rund 150 Dokumentationen folgten. Der Name des Films: "Landshut oder hat die Schönheit eine Chance".

Was hat dieser Film nun mit dem aktuellen Buch zu tun? Die Autoren bezeichnen es als Biographie von Landshut. Ursula Weger widmet sich dabei um die ältere Stadtgeschichte und Josef Deimer um die jüngere, die er wesentlich mitgeprägt hatte. Aber neben dem, was in dem Buch geschrieben steht, ist viel entscheidender, dass in jeder Zeile die Liebe der Schreibenden zu dieser Stadt zu spüren ist.

Und da komme ich wieder zu der Wieland-Dokumentation. In dieser beschreibt der Fernsehjournalist 1973 die Gefahr, wie Landshut seine Schönheit verlieren könnte durch unbedachte Stadtplanung und zu erwartende Bausünden. Es wird sogar von einer Schnellstraße über die Mühleninsel gesprochen oder wünschenswerte Maßnahmen zur Revitalisierung von Innenhöfen und Verkehrsentlastung für die Innenstadt.

Aus diesem Blickwinkel ist die Lebensleistung des Oberbürgermeisters Josef Deimer nicht hoch genug zu würdigen. Er hat viele Fehlentwicklungen, die in diesem Film angesprochen sind, in seinen 35 Jahren Amtzeit verhindert und Probleme gelöst, wie durch dem nach ihm benannten Altstadtumgehungstunnel. Und zahlreiche Details, wie es zu dieser "Rettung" Landshuts kommt, beschreibt die Landshuter Biographie. Dass in Josef Deimer nicht nur ein diplomatischer Politiker, ein warmherziger Menschenfischer und machtbewußter Stadtplaner sondern ein feinsinniger Kunstsachverständiger steckt, zeigt die herausragende Zusammenarbeit mit der Altphilologin Ursula Wegner. Gemeinsam und mit vielen Unterstützern bei der Buchproduktion konnten zahlreiche Entdeckungen wie ein Werk von Paul Klee mit Landshut-Bezug nun erstmals veröffentlicht werden. Vieles wird Kunstinteressierte und Politikinteressierte überraschen!

Das Buch "Landshut - Ein Stadtleben" ist für jeden, der Landshut genauso liebt wie die Autoren ein Muss. Es wird ein wertvolles Nachschlagewerk für Historiker werden, die damit ein kleine Andeutung bekommen, welche Qualität das einzigartige Privatarchiv von Josef Deimer aufweist. Das Buch ist schon jetzt das Vermächtnis eines Herzblut Landshuters, der bereits heute seinen Platz in der bayerischen Geschichte gefunden hat.

Mein Fazit: Absolut lesenswert!

Dienstag, 26. November 2013

Neues Buch über Landshut - eine Krippenstadt

Am Montag stellten die Herausgeber Gabriele Goderbauer-Marchner (Text)
und Helmut Stix (Gestaltung) das erste Buch über "Landshut - eine
Krippenstadt", erschienen bei epk Media, Edmund Pelikan, vor.

Im Pfarrsaal von St. Martin schilderten bei musikalischer Begleitung durch das Ensemble "Ballo Nobile" Manfred Gebel und Gemeindereferent Stephan H. Kaupe für die Pfarrei St. Martin sowie die Herausgeber die dreijährige Entstehung des mit Fotos von Michael
Hackl reich bebilderten Bandes.

Bürgermeister Gerd Steinberger und Bezirksrätin Martina Hammerl dankten allen für das gelungene Buch, das Weihnachtskrippendarstellungen aus vier Jahrhunderten zeigt. Viele davon sind auch beim sog. 15. Landshuter Krippenweg zu sehen, der an diesem
Freitag um 18.30 Uhr in der Dominikanerkirche eröffnet wird.

Das Bild zeigt (von links) die Krippenweg-Mitinitiatoren Xaver und
Annelies Grüneis, Bürgermeister Gerd Steinberger, Gemeindereferent
Stephan Kaupe, Manfred Gebel für die Pfarrei St. Martin, Autorin
Gabriele Goderbauer-Marchner, Herausgeber Helmut Stix und Bezirksrätin
Martina Hammerl im Pfarrsaal von St. Martin

Prof. Dr. Gabriele Goderbauer-Marchner, M.A.
goderbauer@marchnerlandshut.de




Montag, 25. November 2013

Restauranttest: Nannan - Sushi & Soul Food

Das neueröffnete Restaurant in der Altstadt gegenüber von McDonald ist eine Bereicherung für alle Freunde authentischer Asia-Küche.

Dreimal hatten wir nun das Mittagsmenü getestet und nicht irgend eine Nummer M6 erhalten sondern fein abgestimmte Curries mit dezenter Schärfe oder vollmundige Sojasaucen mit Ente. 

Freunde testeten bereits am Abend und waren ebenso begeistert. Gourmet-Stilrichtung ist thailändisch-japanisch.

Fazit: Empfehlenswert! 

Freitag, 15. November 2013

Farbenprächtiges Mittelalter - Neues Buch aktuell zur Landshuter Hochzeit 2013



Die Jubiläumsaufführung der Landshuter Hochzeit 1475 vom Sommer ist Gegenstand eines aktuellen Bildbandes.

"Landshuter Hochzeit 1475 - Farbenprächtiges Mittelalter" - so lautet der Titel des neuen Werkes, das Gabriele Goderbauer-Marchner (Text) und Helmut Stix (Gestaltung) herausgegeben haben. Prächtige Fotos der drei Landshuter Fotografen Michael Hackl, Peter Litvai und ChristineVinςon geben Zeugnis von der wunderbaren Landshuter Hochzeit in diesem Sommer.

Die Buchvorstellung findet am Mittwoch, 20. November, um 19 Uhr im Zeughaus der Förderer an der Wittstraße statt. Sowohl der 1. Vorsitzende Dr. Ernst Pöschl als auch Bürgermeister Gerd Steinberger werden sprechen. Die Buchvorstellung wird musikalisch von dem Chor der Reisigen begleitet.