Der Landshuter Oberbürgermeister Hans Rampf überreichte Sissi Pöschl die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Diese Auszeichnung erhielt die Vorsitzende des Vereins „Ecuador – Licht + Schatten“ unter anderem für ihr langjähriges Engagement in Lateinamerika. Daneben übt sie noch weitere Ehrenämter aus. So war sie lange im Pfarrgemeinderat von St. Martin tätig und hilft bereits seit einigen Jahren bei der Ruanda-Hilfe von Dr. Jahn mit. Außerdem ist sie seit langer Zeit Gruppenführerin der Herzoglichen Hofküche bei der Landshuter Hochzeit.
„Aus der Vielzahl der oben genannten Aktivitäten geht hervor, dass sich Sissi Pöschl mit ihrem breiten Engagement außerordentliche Verdienste um das Allgemeinwohl erworben hat“, heißt es in der vom Bundespräsidenten unterschriebenen Laudatio. Darin wird allerdings auch ersichtlich, dass das Hauptaugenmerk der Geehrten auf der Ecuador-Hilfe ihres Vereins liegt.
Diesen gründete sie 1995 nach einer Reise in das arme Land zusammen mit sieben Mitstreitern. Seitdem fungiert sie als Vereinsvorsitzende. Aus kleinen Anfängen wuchs die Hilfsorganisation auf inzwischen mehr als 500 Mitglieder an. In den nunmehr 16 Jahren seines Bestehens hat der Verein mehr als 2,5 Millionen Euro in Projekte und Entwicklungshilfen nach Ecuador überwiesen. Seit einigen Jahren konzentriert sich Sissi Pöschls Engagement auf vier Hauptprojekte. In Qito werden ein Kinderheim und ein Jugendheim betrieben, in Guayaquil eine Schule, Werkstätten, sowie das bekannte Häuserprojekt, bei dem inzwischen 139 Häuschen für die Ärmsten der Armen erstellt wurden. In Playas wird eine Mädchenschule samt Werkstätten unterstützt, in Esmeraldas werden Werkstudenten mit Stipendien versorgt. Auch ein weiteres Projekt, das die Ausbildung einheimischer Indios vorantreibt, dient immer als Hilfe zur Selbsthilfe. Dafür arbeitet der Verein auch mit zahlreichen weiteren Organisationen zusammen, sodass sich inzwischen ein wahres Netzwerk gebildet hat.
Sissi Pöschl nahm die Ehrung sichtlich bescheiden auf. Sie will sie als Auszeichnung für alle Menschen verstanden wissen, die sich in ihrem Verein engagieren. „Nur miteinander können wir etwas erreichen“, sagt sie und hofft darauf, weitere Menschen zur Mithilfe zu motivieren: „Es gibt soviel Not auf der Welt“. Sie wünscht sich, dass es auch anderen so ergeht wie ihr, die sich alle zwei Jahre mit der Situation in Ecuador konfrontiert. „Wenn man das sieht, muss man einfach etwas tun“, betont sie und nennt die Beständigkeit ihres Engagements als wesentliches Element. Die Hilfsprojekte laufen gut, aber nicht von allein. Deswegen wird sie sich auch weiterhin dafür einsetzten: „Da muss man einfach dranbleiben“.
Quelle: Vereinsinformationsblatt Nr. 16 / Juli 2011 von Ecuador Licht und Schatten e.V.
Montag, 22. August 2011
Montag, 4. April 2011
Bistro Tigerlilly - eine Bereicherung (TOP)
Bar, Café, Restaurant, Lounge - bekommt man das zusammen?
Ja, das renovierte Bistro Tigerlilly hat das ganz gut hinbekommen. Die optische Renovierung ist sehr gut gelungen - warme Atmosphäre und trotzdem mit Stil.
Auch das Speiseangebot ist in Bezug auf die quasi Rund-um-die-Uhr-Öffnungszeit breit, aber man verzettelt sich nicht. Das Angebot umfasst diversen Vorspeisen, Pizzas, Nudeln, Salate, aber auch ein Dutzend interessanter Fleischgerichte. Wir testen die Tapas und das gegrillte Gemüse sowie Nudeln und Curryhuhn als Hauptspeise. In dem angenehmen Ambiente und bei dem freundlichen Service kann man zu jeder Tageszeit wirklich seine Pause genießen. Die Gerichte sind gut abgeschmeckt, schön angerichtet und schmackhaft. Wir sind positiv überrascht. Besonders hervorzuheben sind die gut zubereiteten Datteln im Speckmantel und die Zusammenstellung des gegrillten Gemüses. Und das alles zu Geldbeutel schonenden Preisen. Insbesondere Nudelgerichte und Pizzas können sogar als günstig bezeichnet werden, alles andere auf der Speisekarte ist preislich angemessen. Persönlich würde ich das Curryhuhn von der Speisekarte nehmen, obwohl das Gericht sogar ganz gut schmeckt, damit der mediterrane Speisestil nicht durchbrochen wird. Aber auch die Drinks und Cocktails brauchen sich hinter einer spezialisierten Bar nicht verstecken. Das schon erwähnte sehr angenehme Personal hat noch Potenzial für noch mehr Professionalität, ist aber in Landshut bereits überdurchschnittlich. Da kommt es auf den Anspruch der Inhaber an.
Auf den Punkt gebracht: Empfehlenswert zum Trinken, Chillen und Essen. Hier findet jeder sein Glück - das neue Bistro Tigerlilly ist eine Bereicherung für Landshut
Augustiner an der Martinskirche
Ein bayerisches Lokal in Bestlage von Landshut - da kann ja nichts schief gehen. Vor allem hatte ja der Pächter gewechselt. Da lohnt sich ein Blick. An der Türe steht, dass man täglich frisch kocht. Also auf geht's. Positiv sind die sehr freundliche Bedienung und das urige Ambiente. Leider ist das Essen eine einzige Enttäuschung: Wir bestellen Traditionelles, einmal Spanferkel und einen Schweinebraten, was ja das Pflichtprogramm für den Augustiner sein müsste. Aber beide Gerichte sehen exakt gleich aus, schmecken ebenso. Der einzige Unterschied liegt in der Preisdifferenz von zwei Euro. Stopp - noch eine Gemeinsamkeit. Beide Fleischgerichte sind knochentrocken und sicher nicht frisch zubereitet. Da retten auch die Soße und die Beilagen nichts. Und die Preise sind mit 12,80 Euro und 10,80 Euro nur bei besserer Qualität angemessen. Kein Vergleich also zur Leistungsfähigkeit der Münchner gastronomischen Namensvetter.
Auf den Punkt gebracht: Nur für absolut anspruchslose Esser, die keine Ahnung von guter bayerischen Küche haben. Man kann nur hoffen, dass der neue Pächter das Ruder noch herumreißt, sonst ist der "Augustiner" nur als uriges Trink- und Stammtischlokal zu empfehlen.
Dienstag, 7. Dezember 2010
Chinarestaurant Dynasty - Wer´s mag?
Eigentlich stellen wir lieber in unserer Rubrik die guten Restaurants der Region vor. Von mehreren Seiten wurden uns aber die Zustände im Dynasty in der Landshuter Marschallstraße zugetragen. Ein Test dort hat den Eindruck dann bestätigt:
Buffet ist eh nicht jedermanns Sache, aber per se nicht negativ. Spitzenrestaurant wie das Mangostin in München am Tierpark zelebrieren diese Präsentationsform von Speisen in höchster Qualität. Aber im Dynasty gehen die Uhren anders. Ich kann noch nicht einmal was am Essen aussetzen, wenn auch alle Gerichte ähnlich schmecken. Aber die Servicekultur ist eine Katastrophe. Jeder Platz wird vollgestpft. Selbst ein Zweiertisch wird - wenn man alleine kommt - noch mit einem weiteren Gast besetzt. Es ist Fließbandabfertigung der schlimmsten Art. Lediglich wer viel und schnell essen möchte, kommt hier auf seine Kosten, die mit 5,90 Euro für das Mittagsbuffet einfach nur billig ist.
In Zeiten, in denen Slow Food wieder an Bedeutung gewinnt, empfinde ich eine derartige Auffassung von Gastlichkeit einfach daneben. Aber für den, der es mag, ist es scheinbar das höchste - was die Besucherzahlen zeigen! Wer Fast Food will, ist - und das meine ich wirklich so - bei McDonald besser aufgehoben.
Buffet ist eh nicht jedermanns Sache, aber per se nicht negativ. Spitzenrestaurant wie das Mangostin in München am Tierpark zelebrieren diese Präsentationsform von Speisen in höchster Qualität. Aber im Dynasty gehen die Uhren anders. Ich kann noch nicht einmal was am Essen aussetzen, wenn auch alle Gerichte ähnlich schmecken. Aber die Servicekultur ist eine Katastrophe. Jeder Platz wird vollgestpft. Selbst ein Zweiertisch wird - wenn man alleine kommt - noch mit einem weiteren Gast besetzt. Es ist Fließbandabfertigung der schlimmsten Art. Lediglich wer viel und schnell essen möchte, kommt hier auf seine Kosten, die mit 5,90 Euro für das Mittagsbuffet einfach nur billig ist.
In Zeiten, in denen Slow Food wieder an Bedeutung gewinnt, empfinde ich eine derartige Auffassung von Gastlichkeit einfach daneben. Aber für den, der es mag, ist es scheinbar das höchste - was die Besucherzahlen zeigen! Wer Fast Food will, ist - und das meine ich wirklich so - bei McDonald besser aufgehoben.
Charitykonzert der BTB Big Band für St. Vinzenz
Die BTB Big Band unter der Leitung von Julius Rathmayer – ein Ensemble von jungen meist Landshuter Musikern - hatte am Freitag, 03.12.2010 ein fulminantes Konzert zugunsten des Landshuter Kinderheims St. Vinzenz gegeben. Sie präsentierten die komplette Bandbreite der Big Band Musik mit viel Enthusiasmus und Engagement. Die Zuhörer in der "Alten Kaserne" waren begeistert. Unter der wunderbare Nebeneffekt. Für das Landshuter Kinderheim kamen so über 1.600 Euro zusammen. Gratulation!Mehr zur BTB Bigband unter www.btb-bigband.com
Montag, 11. Oktober 2010
Kalendarium 2011 ab sofort erhältlich

Kalender, Notizbuch und mehr
2011, Hardcover ca. 240 Seiten, Preis 29,00 Euro, ISBN 978-3-937853-09-3
Der Landshuter Jahresplaner geht weit über die Funktionen eines Notizbuches hinaus und bietet einen umfassenden Serviceteil. Neu ist, dass eine Kalenderwoche auf zwei Seiten übersichtlich dargestellt wird und eine Wochenvor- beziehungsweise -rückschau die Terminvereinbarung erleichtert.
Neben Terminen wie Feiertagen, Ferien oder Messen und Veranstaltungen rund um Landshut enthält das Kalendarium 2011 praktisch als Arbeitsbuch einen umfangreichen Notizenteil.
Erhältlich ist das Kalendarium 2011 bei Bücher Pustet, Hugendubel und der epk media GmbH & Co. KG, Altstadt 296
Donnerstag, 23. September 2010
Daumen hoch oder Daumen runter?

Viele Restaurants werben mit einem guten Essen und mit einem hervorragenden Service. Die Wirklichkeit sieht meist jedoch anders aus. Wer kennt diese Sätze nicht: „Das Restaurant ist wirklich sehr schön, die Lage ist traumhaft, doch der schlechte Service macht alle guten Ansätze zunichte“. So oder so ähnlich können viele Bewertungen von Gästen nach einem Restaurantbesuch ausfallen. Manch eifrige Kommentarschreiber publizieren ihre Bewertungen anschließend auch im Internet. Wir fragen uns: Ist Deutschland wirklich die Servicewüste Nummer 1?
Die Kreditkartenfirma „American Express“ hat aus diesem Grund einen Restaurantführer mit dem Namen „Service-Oasen“ auf den Markt gebracht. Das Buch ist der einzige Gastroführer in Deutschland, der nicht das Essen, sondern ausschließlich den Service bewertet. Wir vom Stadtmagazin Landshut sind der Meinung, dass der Serviceführer längst überfällig war. Denn ein guter Service dient allen: den Kunden, den Angestellten und natürlich auch dem Unternehmen.
Doch was bedeutet guter Service eigentlich? Dem Unternehmen sollte es gelingen, den Kunden unerwartet zu begeistern. Oder anders gesagt: der Dienstleister sollte auf einen Blick die Bedürfnisse des Kunden erkennen oder im Idealfall sogar übertreffen. Nicht jeder ist für eine Dienstleistung am Kunden geeignet, und ungeschultes Personal oder unmotivierte Mitarbeiter schaden dem guten Ansehen. Ein unzufriedener Kunde ist ein herber Verlust, und das haben leider noch nicht alle Unternehmen erkannt.
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