Kommentar von Edmund Pelikan
Wie es halt so ist: Nach dem Kauf einiger Produkte von Apple, die auch meist wie gewünscht (bedient von einem IT-Analphabeten wie ich bin) funktionierten, hat sich ein Problem eingestellt. Ein Synchronisation klappte nicht, obwohl alles sich um offiziell bei iTunes erworbene Titel handelt. Auch ein Update-Versuch bliebt erfolglos.
Der übliche Gedanke ist: Geht zu dem Händler, der seit einiger Zeit dir deine Apple-Produkte verkauft hat. Gesagt - getan: Ein Anruf lies mich aber verzweifeln. Sobald ein Teil der Synchronisation nicht bei der Firma Agelero (Landshuter Apple-Händler) gekauft wurde, wird Service verweigert. Eine Synchronisation mit einem Windowsrechner ist SAKRILEG und so etwas fasst ein Apple-Händler nicht an, auch nicht zum Wohle des Kunden. Zu dumm nur, dass ein hoher Prozentsatz der Nutzer neben iPhone und iPod nunmal Windowsrechner haben. Man wird einfach zum Service nach München in den Apple-Store geschickt.
Hiermit zeige ich Euch - liebes Agelero Team Landshut - die rote Karte für Servicewüste. Ich und hoffentlich viele anderen gehen dann eben auch zum Kauf nach München in den Apple Store - oder zu gravis im Tal - oder, oder, oder. Mich seht Ihr, trotz Werbung in Landshut nie mehr. Die Formel ist ganz einfach - kein Service dann auch kein Kunde!
Dienstag, 4. Oktober 2011
Mittwoch, 24. August 2011
Einfach-Frust-fahren - Immer Ärger mit dem Bus
Es ist schon schlimm. In der Zeitung war zu lesen, dass ein 27 Jähriger einen Busfahrer mit dem Messer den Tod angedroht hat, weil dieser an der Haltestelle nicht lange genug gewartet hat. Um es vorweg klar und deutlich zu sagen, dies ist durch nicht zu entschuldigen und selbstverständlich tut man so etwas nicht. Schließlich lernen die Grundschüler schon im Projekt „faustlos“, wie man Konflikte gewaltfrei lösen sollte.
Aber ganz tief in unserem Inneren, wenn das kleine Teufelchen uns kitzelt, müssen viele von uns zugeben, dass wir auch schuldig sind – im Geist. Denn uns ist auch schon mal bei der Beförderung mit dem Landshuter öffentlichen Nahverkehr das Messer in der Hose aufgegangen – wie das bayerische Sprichwort so treffend formuliert. Ganz still und heimlich und keiner hat es gemerkt. Aber aufgegangen ist es – das haben sie und ich schon mal im Herzen gespürt. Beispiele gefällig:
Vor einigen Jahren hatte meine Tochter mit dem Fahrrad einen Platten und wollte deshalb mit dem Bus auf dem Moniberg. Der Busfahrer weigerte sich trotz des leeren Busses meine Tochter samt Rad mitzunehmen. Ich schrieb einen saftigen Brief an den Leiter der Verkehrsbetriebe. Der fühlte sich angegriffen und schrieb einen noch heftigeren Brief zurück. Der Verweis auf die Vorschriften machte die Realität zur Makulatur. Denn nur wenige Tage später sah ich in genau derselben Linie einen Mann mit Rad. Vielleicht war´s ja ein Promi mit Sonderrechten.
Erst kürzlich berichtete mir Eltern aus Auloh, dass der Busfahrer sich im August 2011 weigerte, den Schülerausweis einer Gymnasiastin anzuerkennen, weil dieser in den Ferien nicht gültig sei. Sie musste ein Erwachsenenticket lösen.
Ein letztes hier zitiertes Beispiel sei ein Fall einer Mutter mit Kind, der der Bus der Linie 5 in der Altstadt vor der Nase weggefahren ist. Sie eilte zu Fuß und mit Kinderwagen zum CCL und erreichten den Bus dort. Der Fahrer sagte nur, es sei ja nicht mit Absicht weggefahren. Selig sind die Unschuldigen.
Diese Mentalität deutscher Linienbusfahrer scheint inzwischen Gegenstand psychologisch Untersuchungen zu sein. Genau zu der letzten Situation ist es mir gelungen, eine Literaturstelle zu finden. So handelt in einem sehr interessanten Buch von Tom Schmitt und Michael Esser mit dem Titel „Statusspiele“ folgender Abschnitt von den sogenannten Busfahrerspiel:
„Der Busfahrer fühlt sich nicht schlecht (...,wenn er einen Menschen steht lässt. Ergänzung der Red.) Der Mensch hätte pünktlich sein sollen. Dann hätte er ihn selbstverständlich einsteigen lassen. Wäre ja seine Pflicht gewesen. Jetzt aber ist das anders. Es gab einen Ermessensspielraum. Der Busfahrer hätte ihn mitnehmen können - hätte – musste er aber nicht. Sein Status war aufgrund seiner Funktion höher. Der sich abhetzende Mensch war auf ihn angewiesen. Sein Pech.
Tiefer Status bei anderen reizt manchen Zeitgenossen, sich selbst zu erhöhen... Kaum jemand kann bei diesem Beispiel auf die Idee kommen, man tue dem Berufstand der Busfahrer Unrecht. Nein. Busfahrer tun so etwas, und mancher Zeitgenosse steht ein wenig ratlos vor dieser Tatsache und fragt sich, ob das kurzlebige Gefühl des kurzfristigen Busfahrertriumphes nicht zu teuer erkauft ist!“
Sehen sie. Diese Passage kommt nicht von mir, sondern aus einem Buch über Machtspiele und Persönlichkeitstrainings. (Verlag Fischer / ISBN 978-3-596-17980-0) Die Landshuter Verkehrsbetriebe, insbesondere die Busfahrer finden sich einfach gut, vor allem seitdem sie Kinostars sind. Wie heißt es so schön: „Sein Status war aufgrund seiner Funktion höher.“ Aber ich befürchte, die Zahl der Fangroupies ist dadurch gering. Der Vollständigkeit halber sei natürlich erwähnt, es gibt auch andere, rücksichtsvolle Busfahrer. Aber wie überall prägen die „Rambos“ das Bild.
Meine Idee für Verbesserungen wäre: Bombardiert die Verkehrsbetriebe mit jedem noch so kleinen Vorfall. Habe ich Bombe gesagt.
Nochmal: Überschüttet die Verantwortlichen mit Briefen und Anrufen. Mist – das hört sich schon wieder nach Steinigung an.
Ein letzter Versuch mit Flowerpower: Übereichen sie nachhaltig ihre Beschwerden - mit Datum, Uhrzeit und Linie.
Denn wir alle wollen doch wirklich gerne (www.)einfachbusfahren(.de) und nicht einfach-Frust-fahren.
Ihr und Euer Edmund Pelikan
Herausgeber des Stadtmagazins Landshut 365
Landshuter Bürger
Aber ganz tief in unserem Inneren, wenn das kleine Teufelchen uns kitzelt, müssen viele von uns zugeben, dass wir auch schuldig sind – im Geist. Denn uns ist auch schon mal bei der Beförderung mit dem Landshuter öffentlichen Nahverkehr das Messer in der Hose aufgegangen – wie das bayerische Sprichwort so treffend formuliert. Ganz still und heimlich und keiner hat es gemerkt. Aber aufgegangen ist es – das haben sie und ich schon mal im Herzen gespürt. Beispiele gefällig:
Vor einigen Jahren hatte meine Tochter mit dem Fahrrad einen Platten und wollte deshalb mit dem Bus auf dem Moniberg. Der Busfahrer weigerte sich trotz des leeren Busses meine Tochter samt Rad mitzunehmen. Ich schrieb einen saftigen Brief an den Leiter der Verkehrsbetriebe. Der fühlte sich angegriffen und schrieb einen noch heftigeren Brief zurück. Der Verweis auf die Vorschriften machte die Realität zur Makulatur. Denn nur wenige Tage später sah ich in genau derselben Linie einen Mann mit Rad. Vielleicht war´s ja ein Promi mit Sonderrechten.
Erst kürzlich berichtete mir Eltern aus Auloh, dass der Busfahrer sich im August 2011 weigerte, den Schülerausweis einer Gymnasiastin anzuerkennen, weil dieser in den Ferien nicht gültig sei. Sie musste ein Erwachsenenticket lösen.
Ein letztes hier zitiertes Beispiel sei ein Fall einer Mutter mit Kind, der der Bus der Linie 5 in der Altstadt vor der Nase weggefahren ist. Sie eilte zu Fuß und mit Kinderwagen zum CCL und erreichten den Bus dort. Der Fahrer sagte nur, es sei ja nicht mit Absicht weggefahren. Selig sind die Unschuldigen.
Diese Mentalität deutscher Linienbusfahrer scheint inzwischen Gegenstand psychologisch Untersuchungen zu sein. Genau zu der letzten Situation ist es mir gelungen, eine Literaturstelle zu finden. So handelt in einem sehr interessanten Buch von Tom Schmitt und Michael Esser mit dem Titel „Statusspiele“ folgender Abschnitt von den sogenannten Busfahrerspiel:
„Der Busfahrer fühlt sich nicht schlecht (...,wenn er einen Menschen steht lässt. Ergänzung der Red.) Der Mensch hätte pünktlich sein sollen. Dann hätte er ihn selbstverständlich einsteigen lassen. Wäre ja seine Pflicht gewesen. Jetzt aber ist das anders. Es gab einen Ermessensspielraum. Der Busfahrer hätte ihn mitnehmen können - hätte – musste er aber nicht. Sein Status war aufgrund seiner Funktion höher. Der sich abhetzende Mensch war auf ihn angewiesen. Sein Pech.
Tiefer Status bei anderen reizt manchen Zeitgenossen, sich selbst zu erhöhen... Kaum jemand kann bei diesem Beispiel auf die Idee kommen, man tue dem Berufstand der Busfahrer Unrecht. Nein. Busfahrer tun so etwas, und mancher Zeitgenosse steht ein wenig ratlos vor dieser Tatsache und fragt sich, ob das kurzlebige Gefühl des kurzfristigen Busfahrertriumphes nicht zu teuer erkauft ist!“
Sehen sie. Diese Passage kommt nicht von mir, sondern aus einem Buch über Machtspiele und Persönlichkeitstrainings. (Verlag Fischer / ISBN 978-3-596-17980-0) Die Landshuter Verkehrsbetriebe, insbesondere die Busfahrer finden sich einfach gut, vor allem seitdem sie Kinostars sind. Wie heißt es so schön: „Sein Status war aufgrund seiner Funktion höher.“ Aber ich befürchte, die Zahl der Fangroupies ist dadurch gering. Der Vollständigkeit halber sei natürlich erwähnt, es gibt auch andere, rücksichtsvolle Busfahrer. Aber wie überall prägen die „Rambos“ das Bild.
Meine Idee für Verbesserungen wäre: Bombardiert die Verkehrsbetriebe mit jedem noch so kleinen Vorfall. Habe ich Bombe gesagt.
Nochmal: Überschüttet die Verantwortlichen mit Briefen und Anrufen. Mist – das hört sich schon wieder nach Steinigung an.
Ein letzter Versuch mit Flowerpower: Übereichen sie nachhaltig ihre Beschwerden - mit Datum, Uhrzeit und Linie.
Denn wir alle wollen doch wirklich gerne (www.)einfachbusfahren(.de) und nicht einfach-Frust-fahren.
Ihr und Euer Edmund Pelikan
Herausgeber des Stadtmagazins Landshut 365
Landshuter Bürger
Montag, 22. August 2011
Bundesverdienstmedaille für Sissi Pöschl
Der Landshuter Oberbürgermeister Hans Rampf überreichte Sissi Pöschl die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Diese Auszeichnung erhielt die Vorsitzende des Vereins „Ecuador – Licht + Schatten“ unter anderem für ihr langjähriges Engagement in Lateinamerika. Daneben übt sie noch weitere Ehrenämter aus. So war sie lange im Pfarrgemeinderat von St. Martin tätig und hilft bereits seit einigen Jahren bei der Ruanda-Hilfe von Dr. Jahn mit. Außerdem ist sie seit langer Zeit Gruppenführerin der Herzoglichen Hofküche bei der Landshuter Hochzeit.
„Aus der Vielzahl der oben genannten Aktivitäten geht hervor, dass sich Sissi Pöschl mit ihrem breiten Engagement außerordentliche Verdienste um das Allgemeinwohl erworben hat“, heißt es in der vom Bundespräsidenten unterschriebenen Laudatio. Darin wird allerdings auch ersichtlich, dass das Hauptaugenmerk der Geehrten auf der Ecuador-Hilfe ihres Vereins liegt.
Diesen gründete sie 1995 nach einer Reise in das arme Land zusammen mit sieben Mitstreitern. Seitdem fungiert sie als Vereinsvorsitzende. Aus kleinen Anfängen wuchs die Hilfsorganisation auf inzwischen mehr als 500 Mitglieder an. In den nunmehr 16 Jahren seines Bestehens hat der Verein mehr als 2,5 Millionen Euro in Projekte und Entwicklungshilfen nach Ecuador überwiesen. Seit einigen Jahren konzentriert sich Sissi Pöschls Engagement auf vier Hauptprojekte. In Qito werden ein Kinderheim und ein Jugendheim betrieben, in Guayaquil eine Schule, Werkstätten, sowie das bekannte Häuserprojekt, bei dem inzwischen 139 Häuschen für die Ärmsten der Armen erstellt wurden. In Playas wird eine Mädchenschule samt Werkstätten unterstützt, in Esmeraldas werden Werkstudenten mit Stipendien versorgt. Auch ein weiteres Projekt, das die Ausbildung einheimischer Indios vorantreibt, dient immer als Hilfe zur Selbsthilfe. Dafür arbeitet der Verein auch mit zahlreichen weiteren Organisationen zusammen, sodass sich inzwischen ein wahres Netzwerk gebildet hat.
Sissi Pöschl nahm die Ehrung sichtlich bescheiden auf. Sie will sie als Auszeichnung für alle Menschen verstanden wissen, die sich in ihrem Verein engagieren. „Nur miteinander können wir etwas erreichen“, sagt sie und hofft darauf, weitere Menschen zur Mithilfe zu motivieren: „Es gibt soviel Not auf der Welt“. Sie wünscht sich, dass es auch anderen so ergeht wie ihr, die sich alle zwei Jahre mit der Situation in Ecuador konfrontiert. „Wenn man das sieht, muss man einfach etwas tun“, betont sie und nennt die Beständigkeit ihres Engagements als wesentliches Element. Die Hilfsprojekte laufen gut, aber nicht von allein. Deswegen wird sie sich auch weiterhin dafür einsetzten: „Da muss man einfach dranbleiben“.
Quelle: Vereinsinformationsblatt Nr. 16 / Juli 2011 von Ecuador Licht und Schatten e.V.
„Aus der Vielzahl der oben genannten Aktivitäten geht hervor, dass sich Sissi Pöschl mit ihrem breiten Engagement außerordentliche Verdienste um das Allgemeinwohl erworben hat“, heißt es in der vom Bundespräsidenten unterschriebenen Laudatio. Darin wird allerdings auch ersichtlich, dass das Hauptaugenmerk der Geehrten auf der Ecuador-Hilfe ihres Vereins liegt.
Diesen gründete sie 1995 nach einer Reise in das arme Land zusammen mit sieben Mitstreitern. Seitdem fungiert sie als Vereinsvorsitzende. Aus kleinen Anfängen wuchs die Hilfsorganisation auf inzwischen mehr als 500 Mitglieder an. In den nunmehr 16 Jahren seines Bestehens hat der Verein mehr als 2,5 Millionen Euro in Projekte und Entwicklungshilfen nach Ecuador überwiesen. Seit einigen Jahren konzentriert sich Sissi Pöschls Engagement auf vier Hauptprojekte. In Qito werden ein Kinderheim und ein Jugendheim betrieben, in Guayaquil eine Schule, Werkstätten, sowie das bekannte Häuserprojekt, bei dem inzwischen 139 Häuschen für die Ärmsten der Armen erstellt wurden. In Playas wird eine Mädchenschule samt Werkstätten unterstützt, in Esmeraldas werden Werkstudenten mit Stipendien versorgt. Auch ein weiteres Projekt, das die Ausbildung einheimischer Indios vorantreibt, dient immer als Hilfe zur Selbsthilfe. Dafür arbeitet der Verein auch mit zahlreichen weiteren Organisationen zusammen, sodass sich inzwischen ein wahres Netzwerk gebildet hat.
Sissi Pöschl nahm die Ehrung sichtlich bescheiden auf. Sie will sie als Auszeichnung für alle Menschen verstanden wissen, die sich in ihrem Verein engagieren. „Nur miteinander können wir etwas erreichen“, sagt sie und hofft darauf, weitere Menschen zur Mithilfe zu motivieren: „Es gibt soviel Not auf der Welt“. Sie wünscht sich, dass es auch anderen so ergeht wie ihr, die sich alle zwei Jahre mit der Situation in Ecuador konfrontiert. „Wenn man das sieht, muss man einfach etwas tun“, betont sie und nennt die Beständigkeit ihres Engagements als wesentliches Element. Die Hilfsprojekte laufen gut, aber nicht von allein. Deswegen wird sie sich auch weiterhin dafür einsetzten: „Da muss man einfach dranbleiben“.
Quelle: Vereinsinformationsblatt Nr. 16 / Juli 2011 von Ecuador Licht und Schatten e.V.
Montag, 4. April 2011
Bistro Tigerlilly - eine Bereicherung (TOP)
Bar, Café, Restaurant, Lounge - bekommt man das zusammen?
Ja, das renovierte Bistro Tigerlilly hat das ganz gut hinbekommen. Die optische Renovierung ist sehr gut gelungen - warme Atmosphäre und trotzdem mit Stil.
Auch das Speiseangebot ist in Bezug auf die quasi Rund-um-die-Uhr-Öffnungszeit breit, aber man verzettelt sich nicht. Das Angebot umfasst diversen Vorspeisen, Pizzas, Nudeln, Salate, aber auch ein Dutzend interessanter Fleischgerichte. Wir testen die Tapas und das gegrillte Gemüse sowie Nudeln und Curryhuhn als Hauptspeise. In dem angenehmen Ambiente und bei dem freundlichen Service kann man zu jeder Tageszeit wirklich seine Pause genießen. Die Gerichte sind gut abgeschmeckt, schön angerichtet und schmackhaft. Wir sind positiv überrascht. Besonders hervorzuheben sind die gut zubereiteten Datteln im Speckmantel und die Zusammenstellung des gegrillten Gemüses. Und das alles zu Geldbeutel schonenden Preisen. Insbesondere Nudelgerichte und Pizzas können sogar als günstig bezeichnet werden, alles andere auf der Speisekarte ist preislich angemessen. Persönlich würde ich das Curryhuhn von der Speisekarte nehmen, obwohl das Gericht sogar ganz gut schmeckt, damit der mediterrane Speisestil nicht durchbrochen wird. Aber auch die Drinks und Cocktails brauchen sich hinter einer spezialisierten Bar nicht verstecken. Das schon erwähnte sehr angenehme Personal hat noch Potenzial für noch mehr Professionalität, ist aber in Landshut bereits überdurchschnittlich. Da kommt es auf den Anspruch der Inhaber an.
Auf den Punkt gebracht: Empfehlenswert zum Trinken, Chillen und Essen. Hier findet jeder sein Glück - das neue Bistro Tigerlilly ist eine Bereicherung für Landshut
Augustiner an der Martinskirche
Ein bayerisches Lokal in Bestlage von Landshut - da kann ja nichts schief gehen. Vor allem hatte ja der Pächter gewechselt. Da lohnt sich ein Blick. An der Türe steht, dass man täglich frisch kocht. Also auf geht's. Positiv sind die sehr freundliche Bedienung und das urige Ambiente. Leider ist das Essen eine einzige Enttäuschung: Wir bestellen Traditionelles, einmal Spanferkel und einen Schweinebraten, was ja das Pflichtprogramm für den Augustiner sein müsste. Aber beide Gerichte sehen exakt gleich aus, schmecken ebenso. Der einzige Unterschied liegt in der Preisdifferenz von zwei Euro. Stopp - noch eine Gemeinsamkeit. Beide Fleischgerichte sind knochentrocken und sicher nicht frisch zubereitet. Da retten auch die Soße und die Beilagen nichts. Und die Preise sind mit 12,80 Euro und 10,80 Euro nur bei besserer Qualität angemessen. Kein Vergleich also zur Leistungsfähigkeit der Münchner gastronomischen Namensvetter.
Auf den Punkt gebracht: Nur für absolut anspruchslose Esser, die keine Ahnung von guter bayerischen Küche haben. Man kann nur hoffen, dass der neue Pächter das Ruder noch herumreißt, sonst ist der "Augustiner" nur als uriges Trink- und Stammtischlokal zu empfehlen.
Dienstag, 7. Dezember 2010
Chinarestaurant Dynasty - Wer´s mag?
Eigentlich stellen wir lieber in unserer Rubrik die guten Restaurants der Region vor. Von mehreren Seiten wurden uns aber die Zustände im Dynasty in der Landshuter Marschallstraße zugetragen. Ein Test dort hat den Eindruck dann bestätigt:
Buffet ist eh nicht jedermanns Sache, aber per se nicht negativ. Spitzenrestaurant wie das Mangostin in München am Tierpark zelebrieren diese Präsentationsform von Speisen in höchster Qualität. Aber im Dynasty gehen die Uhren anders. Ich kann noch nicht einmal was am Essen aussetzen, wenn auch alle Gerichte ähnlich schmecken. Aber die Servicekultur ist eine Katastrophe. Jeder Platz wird vollgestpft. Selbst ein Zweiertisch wird - wenn man alleine kommt - noch mit einem weiteren Gast besetzt. Es ist Fließbandabfertigung der schlimmsten Art. Lediglich wer viel und schnell essen möchte, kommt hier auf seine Kosten, die mit 5,90 Euro für das Mittagsbuffet einfach nur billig ist.
In Zeiten, in denen Slow Food wieder an Bedeutung gewinnt, empfinde ich eine derartige Auffassung von Gastlichkeit einfach daneben. Aber für den, der es mag, ist es scheinbar das höchste - was die Besucherzahlen zeigen! Wer Fast Food will, ist - und das meine ich wirklich so - bei McDonald besser aufgehoben.
Buffet ist eh nicht jedermanns Sache, aber per se nicht negativ. Spitzenrestaurant wie das Mangostin in München am Tierpark zelebrieren diese Präsentationsform von Speisen in höchster Qualität. Aber im Dynasty gehen die Uhren anders. Ich kann noch nicht einmal was am Essen aussetzen, wenn auch alle Gerichte ähnlich schmecken. Aber die Servicekultur ist eine Katastrophe. Jeder Platz wird vollgestpft. Selbst ein Zweiertisch wird - wenn man alleine kommt - noch mit einem weiteren Gast besetzt. Es ist Fließbandabfertigung der schlimmsten Art. Lediglich wer viel und schnell essen möchte, kommt hier auf seine Kosten, die mit 5,90 Euro für das Mittagsbuffet einfach nur billig ist.
In Zeiten, in denen Slow Food wieder an Bedeutung gewinnt, empfinde ich eine derartige Auffassung von Gastlichkeit einfach daneben. Aber für den, der es mag, ist es scheinbar das höchste - was die Besucherzahlen zeigen! Wer Fast Food will, ist - und das meine ich wirklich so - bei McDonald besser aufgehoben.
Charitykonzert der BTB Big Band für St. Vinzenz
Die BTB Big Band unter der Leitung von Julius Rathmayer – ein Ensemble von jungen meist Landshuter Musikern - hatte am Freitag, 03.12.2010 ein fulminantes Konzert zugunsten des Landshuter Kinderheims St. Vinzenz gegeben. Sie präsentierten die komplette Bandbreite der Big Band Musik mit viel Enthusiasmus und Engagement. Die Zuhörer in der "Alten Kaserne" waren begeistert. Unter der wunderbare Nebeneffekt. Für das Landshuter Kinderheim kamen so über 1.600 Euro zusammen. Gratulation!Mehr zur BTB Bigband unter www.btb-bigband.com
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