Montag, 14. Mai 2018

Landshuter Gartenfestival bei traumhaften Wetter





Die Macher des romantischen Gartenfestival auf der Burg Trausnitz konnten zufrieden sein. 

Vier Tage bei bestem Wetter konnten Outdoor-Liebhaber im Grünen flanieren und die neuen Trends für Haus und Garten entdecken. Die leckeren Schmankerl sowie die gute Musik luden zum Verweilen ein, wenn man einen Platz im Schatten ergattern konnte. Es ist immer wieder ein Erlebnis, und die zahlreichen Besucher freuen sich auf das nächste Mal, hoffentlich bei ebenso gutem Wetter. 



Dienstag, 20. März 2018

Ein tragisch kurzes Fürstenschicksal - Konradin, der letzte Staufer



Nur 16 Jahre wurde er alt, der letzte Staufer: Konradin, der am 25. März 1252 auf Burg Wolfstein bei Landshut geboren und bereits 1268 – vor 750 Jahren – in Neapel gehenkt wurde, geriet als Königssohn in die Fänge der Macht. Der Historiker und Rundfunkjournalist Gerald Huber hat ihm nun eine „kleine bayerische biografie“ gewidmet, die bei Bücher Pustet in Landshut präsentiert wurde. Rund 80 Gäste lauschten gebannt den Ausführungen des Autors, der in seinem mitreißenden Vortrag vor allem die Bedeutung des „Mythos Konradin“ seit dem 19. Jahrhundert betonte. Denn mit dem Untergang der Stauferdynastie endete auch die Idee vom hochmittelalterlichen Universalreich, das in späteren Jahrhunderten gern zum Sehnsuchtsort stilisiert wurde.

Für eine stimmungsvolle musikalische Untermalung der Buchpräsentation sorgte die Gruppe „Peckenknecht“ unter der Leitung von Dr. Georg Aigner. Gerald Huber stand dem Publikum im Anschluss an seinen Vortrag Rede und Antwort und signierte zahlreiche frisch erworbene Bücher.

Das Buch „Konradin, der letzte Staufer. Spiele der Macht“ ist in der Reihe „kleine bayerische biografien“ im Verlag Friedrich Pustet erschienen und für 12,95 Euro im Buchhandel erhältlich.


Montag, 19. März 2018

„Landshuter Hochzeit 1475“ immaterielles Kulturerbe Deutschlands

Landshut, 19. März 2018 -  Es ist geschafft, am Freitag, den 16. März, wurde die Information veröffentlicht: Die „Landshuter Hochzeit 1475“ ist nun offiziell immaterielles Kulturerbe Deutschlands. 

Dr. Ernst Pöschl, 1. Vorsitzender vom veranstaltenden Verein „Die Förderer“ e.V. dazu: „Ich denke, ich spreche für alle Förderer, wenn ich sage: Wir freuen uns riesig! Das ist eine wunderbare Auszeichnung für das unglaubliche Engagement, mit dem der Verein alle vier Jahre die `Landshuter Hochzeit 1475` auf die Beine stellt. Herzlichen Dank an alle Vereinsmitglieder der Förderer. Aufrichtiger Dank geht im Namen des Vereins auch an alle Landshuter Bürger, die mit uns die Landshuter Hochzeit im Herzen tragen und durch ihr Engagement an vielen Stellen dafür sorgen, dass dieses Kulturgut erhalten bleibt und sich auch fortentwickelt.“

Die Auszeichnung sei für die Stadt Landshut ein Gewinn, für den Verein sei sie Verpflichtung, auch künftig den Ansprüchen der „Landshuter Hochzeit 1475“ gerecht zu werden, so Pöschl weiter: „Wir werden gemeinsam mit allen Landshutern daran arbeiten, dass die `Landshuter Hochzeit 1475' lebendiges immaterielles Kulturgut bleibt.“ 

Das Engagement der Landshuter hat auch die zuständige Deutsche UNESCOKommission anerkannt: „Neben dem gemeinnützigen Verein `Die Förderer` sind involviert die Schulen, Musikschulen, zahlreiche Vereine verschiedener thematischer Ausrichtung, Kindergärten, Kirchengemeinden, Kunstgalerien, die Hochschule Landshut, die Landshuter Wirtschaft, Museen sowie die regionalen und überregionalen Medien. Auch die Stadt Landshut mit den zuständigen Ämtern und Stadtbetrieben ist wichtiger Partner der Aufführung.“

Bereits im Frühjahr 2016 wurde die „Landshuter Hochzeit 1475“ offiziell in das Landesverzeichnis bayerischen Kulturerbes aufgenommen und gehörte damit zu den ersten Eintragungen in diese Liste. Im November 2017 wurde dem Verein „Die Förderer“ e.V. als Veranstalter der „Landshuter Hochzeit 1475“ der Heimatpreis Niederbayern verliehen. Bereits die Aufnahme in das bayerische Landesverzeichnis war für „Die Förderer“ e.V. ein wichtiger Schritt hin zur Bestätigung als immaterielles Kulturerbe Deutschlands. Dieses Ziel ist nun erreicht.

Im bundesweiten Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes befinden sich derzeit 72 Kulturformen und sieben Programme im Register Guter Praxisbeispiele. Das Verzeichnis soll von Jahr zu Jahr wachsen und die Vielfalt kultureller Ausdrucksformen in und aus Deutschland sichtbar machen.

Quelle: Die Förderer e.V. 

Montag, 29. Januar 2018

Förderer-Fasching im glitzernden Märchenschloss

Ausverkauftes Fest im Zeughaus-Saal   

„Prinz Silberlocke sucht Gleichgesinnte zum amüsanten Zeitvertreib“ ist das Motto des diesjährigen Faschingsfests des Vereins „Die Förderer“ e.V. am Freitag, den 2. Februar. Der Förderer-Stammsitz, das Landshuter Zeughaus, wird für einen Abend als „glitzerndes Märchenschloss am Isarstrand“ Heimat für farbenfrohe und frivole Märchengestalten. Ab 19.30 Uhr erwartet die Gäste neben einem bunten wohl auch ein sehr reges Faschingstreiben, denn das Fest ist bereits ausverkauft. Ein selbsternannter Faschings-Ausschuss, bestehend aus Förderer-Mitgliedern, kümmert sich im Vorfeld wochenlang ehrenamtlich um Organisation, Dekoration und alles Weitere rund um die Veranstaltung. So wird der Landshuter Kult-DJ „DJ Adrian“ dem Märchen-Volk mit wohl erprobten Faschingsklängen einheizen. Hinter der „Schloss-Bar“ sorgt Gastronom Bradbury McDonald (Bradbury's Bar) mit Team für die Getränkebegleitung, die Metzgerei Hecker für das leibliche Wohl.  Und was das Thema Kostüme anbelangt, sind die Förderer bekannt für ihre Hingabe zum Detail. Entsprechend wartet das Publikum bei den Faschingsfesten des Vereins mit aufwändigen Verkleidungen und großem Ideenreichtum auf. Insofern darf man auf die Interpretationen von „rassigen Rotkäppchen“ und „zotteligen Zwergen“ gespannt sein.     Seit den 1950er Jahren ist neben der Landshuter Hochzeit auch der Fasching eine feste Förderer-Tradition. Dabei ist den Förderern der Bezug zur Heimatstadt auch bei der Auswahl des Faschings-Mottos besonders wichtig. So wurde bisher unter anderem im „Isar Athen“, dem „Circus Promotoni“ oder auch im „Schwaigermarkt in Marrakesch“ gefeiert. Jedes Fest beginnt, ganz Faschings-Manier, mit kurzweiligen Theaterstücken oder Reden, die so manche Landshuter Persönlichkeit oder aktuelle Stadt-Geschehnisse aufs Korn nehmen. Natürlich bleiben dabei auch „Die Förderer“ selbst und andere Landshuter Hochzeiter nicht verschont – denn im Fasching ist bekanntlich alles erlaubt.

Sonntag, 26. November 2017

“Ein lebendiges Gemälde“ - Neuer Bildband zur “Landshuter Hochzeit 1475“ vorgestellt

Wie bereits nach den beiden vorangegangenen Aufführungsjahren 2013 und 2009 bringen „Die Förderer“ e.V. auch nach der diesjährigen Aufführung der „Landshuter Hochzeit 1475“ einen Bildband heraus. Der Titel des Buches lautet “Ein lebendiges Gemälde“ und ist damit zugleich gestalterisches und redaktionelles Thema, das sich an dem farbenprächtigen Umlaufgemälde des Prunksaales im Landshuter Rathaus orientiert. Am heutigen Samstag wird der Bildband der Öffentlichkeit präsentiert.

Dr. Ernst Pöschl, 1. Vorsitzender des Vereins „Die Förderer“ e.V.  zur Grundidee des Buches: „Die farbenprächtigen Gemälde aus dem späten 19. Jahrhundert im Rathausprunksaal waren für die Gründerväter der Landshuter Hochzeit die Initialzündung für ihr mutiges Unterfangen. Heute, 115 Jahre nach Gründung des Vereins 'Die Förderer' e.V., kann der aufmerksame Besucher der Landshuter Hochzeit nach wie vor Parallelen erkennen zwischen der Phantasie der damaligen Maler und den heutigen Darstellern. Dennoch ist heute auch vieles anders geworden, die Landshuter Hochzeit ist also ein lebendiges Gemälde, dem steten Wandel unterworfen.“

Federführend bei der Entwicklung des Buches war Helmut Stix, der nun schon zum dritten Mal in bewährter Manier Bilder aussuchte und das gesamte Buch gestaltete, maßgeblich unterstützt von Katrin Filler, die mit ihren Texten den Bildern zusätzlich Leben einhaucht. „Helmut Stix und Katrin Filler ist es gelungen, ein beeindruckendes Einzelkunstwerk zu schaffen, das sich von den vorangegangenen beiden Bildbänden konzeptionell abhebt“, so Pöschl weiter. Basis des Buches sind die Aufnahmen der Landshuter Fotografen Christine Vinçon, Stephan Elsberger und Andreas Kreitmaier sowie der Münchner Fotografin Julia Rebecca Edle von Hayek.

Die Vorstandschaft des Vereins hat diesen Bildband der im Jahr 2016 verstorbenen Frau Prof. Dr. Gabriele Goderbauer-Marchner gewidmet, der Mitherausgeberin der zwei Vorläuferbücher.

Der Bildband „Ein lebendiges Gemälde“ ist ab sofort im Landshuter Buchhandel und der Geschäftsstelle von „Die Förderer“ e.V. zu einem Einzelpreis von 19,90 Euro erhältlich.

Montag, 20. November 2017

20 Jahre Vokalensemble „ad libitum“


ad libitum meint als musikalischer Fachbegriff „nach Belieben“. Dies bezieht sich allerdings nur auf Rhythmus und Tempo der dargebotenen Musik. Ansonsten ist das im Rahmen der „Landshuter Hochzeit 1475“ von ad libitum gestaltete Konzert Laudate Dominum in St. Jodok nicht nur ein beeindruckendes Beispiel von Sangeskunst und -freude, sondern auch geprägt von allerhöchster musikalischer und dennoch leicht vorgebrachter Präzision. Im Aufführungsjahr 2017 der „Landshuter Hochzeit 1475“ feierte das Ensemble 20-jähriges Bestehen. Ursula Weger, seit 2009 Leiterin des Ensembles: „Unser Ziel ist ein harmonischer Gesamtklang, aus dem keine Stimme besonders heraussticht. Wenn es uns gelingt, Zuhörer für eine Stunde ganz aus ihrem Alltag zu entführen, damit sie gerade in der Vielstimmigkeit der Alten Musik Sammlung und Ruhe finden können, sind wir besonders glücklich.“ Am 10. Dezember gestaltet ad libitum um 18 Uhr ein Krippenwegskonzert in der Dominikanerkirche unter dem Titel "Veni, veni, Emmanuel".

Die Entstehung von ad libitum ist eines der zahlreichen Beispiele, wie sich die „Landshuter Hochzeit 1475“ von innen heraus weiterentwickelt, ging doch der entscheidende Impuls von den Mitwirkenden selbst aus. Die Ursprünge von ad libitum liegen bei Hans Walch, die auch in allen weiteren musikalischen Belangen der historischen Musik der Landshuter Hochzeit prägende Figur. Walch leitete 1997 zum letzten Mal das Konzert "Musik um 1475" in der Residenz. Gestaltet wurde das Konzert von der Herzoglichen Hofmusik, dem Ensemble "Cantorion", den Cinque Bombardi und den Sängern der "Landshuter Hofmusik". Innerhalb der Landshuter Hofmusik wurde für einige Stücke ein noch namenloses Doppelquartett gebildet. Während der Aufführung 1997 entstand die Idee, der bis dahin sehr unterrepräsentierten geistlichen Musik einen eigenen Rahmen zu bieten. 

Einige Sänger der Landshuter Hofmusik gründeten unter Leitung von Eva Werner das Doppelquartett "ad libitum", Titel der neuen Konzertveranstaltung in St. Jodok sollte "Laudate Dominum" - "Lobet den Herrn" sein. Gründungsmitglieder waren Eva Werner, Thomas Eberl, Klaus Reisinger, Elisabeth Eberl, Monika Unterholzner, Uli Schatz, Ludwig Pichler und Ursula Weger. Im Rahmen der Aufführung der „Landshuter Hochzeit 1475“ im Jahr 2001 wurde das Konzert “Laudate Dominum” erstmals in der Jodokskirche veranstaltet.

Da die vielstimmige A-capella-Musik des 15. Jahrhunderts in ihrer klanglichen Komplexität an den Zuhörer hohe Anforderungen stellt, wurde das Programm mit Orgelmusik und wechselnden Instrumentalisten angereichert, um klangliche Abwechslung zu bieten. Seit 2009 wird ad libitum von der Musica Cumpaneia begleitet. Wichtiger Bestandteil des Konzepts ist, die Zuhörer durch kurze Textbeiträge und interessante Details mit dieser Art der Musik vertraut zu machen. 

Dr. Ernst Pöschl, 1. Vorsitzender von „Die Förderer“ e.V.: „ad libitum ist nicht nur ein etablierter, sondern wichtiger Baustein der „Landshuter Hochzeit 1475“. Zum einen stand 1475 natürlich die Trauung in St. Martin im Zentrum, und da wurde selbstverständlich geistliche Musik gespielt. Aber es sind gerade auch die ruhigen Gruppen, die die Landshuter Hochzeit in sich abrunden, so dass wir unseren Gästen wirklich alle Facetten des ausgehenden Mittelalters zeigen können. Insofern gratuliere ich nicht nur zum Jubiläum, sondern bedanke mich auch ganz herzlich. Laudate ad libitum!“

Die Gruppe stellt für jede Landshuter Hochzeit gemeinsam ein neues Programm mit thematischem Schwerpunkt zusammen. Bei der diesjährigen Landshuter Hochzeit diente die Pilgerreise nach Santiago di Compostela als roter Faden.

 Ad libitum ist als Ensemble auch zwischen den Landshuter Hochzeiten zusammen, das Repertoire erstreckt sich über geistliche und weltliche Musik aller Epochen. Musikalisch sind die Ansprüche der Gruppe hoch, sie strebt permanent nach Weiterentwicklung. Zum einen geschieht dies durch eigenes Fachwissen innerhalb der Gruppe – Teil des Ensembles sind zwei Musiklehrer und eine Musikpädagogin – sowie externe Workshops, etwa bei den Hilliards, einem britischen Vokalensemble mit Weltruhm. 

Ad libitum ist nicht nur alle vier Jahre im Rahmen der Landshuter Hochzeit bei Laudate Dominum in St. Jodok und mit weltlicher Musik beim Treffpunkt Altstadt und auf dem Lager- und Zehrplatz zu hören, sondern auch unterjährig bei zahlreichen Veranstaltungen in und um Landshut. Das Ensemble gestaltet zudem seit vielen Jahren alljährlich ein Konzert im Rahmen des Krippenwegs in der Dominikanerkirche sowie alle zwei Jahre die Eröffnung der Landshuter Hofmusiktage im Rathaus. Der Blick auf das Programm der Hofmusiktage mit zahlreichen Künstlern von Weltrang ist auch ein Beleg für die Qualität von ad libitum. Hinzu kommt das eine oder andere Konzert zu verschiedenen Themen. Im Jahr 2012 ließen „Die Förderer“ e.V. eine CD mit dem Titel „Te deum laudamus“ produzieren, eingespielt von ad libitum zusammen mit der Musica Cumpaneia. Diese ist in der Geschäftsstelle der Förderer erhältlich.

Auf dem Bild zu sehen (v.l.): Monika Unterholzner , Stefan Voll, Thomas Eberl, Veronika Rattenberger, Simon Lindner, Petra Hubert-Geiger, Diego Kauffmann und Ursula Weger.
www.landshuter-hochzeit.de https://www.adlibitum-landshut.de

Mittwoch, 15. November 2017

EVL-Familie stellt sich vor






In einer feierlichen Stunde hat am 02. November 2017 Alois Schloder mit zahlreichen Gästen die Vorstellung des EVL-Chronik-Werks im Bernlochner-Saal gefeiert.
Zahlreiche Weggefährten des EVLs waren erschienen und lauschten andächtig den Worten von Christoph Thoma, ebenfalls dem EVL langjährig als Pressesprecher und Redaktionsmitglied der Stadionzeitung eng verbunden, der durch die Veranstaltung führte. Unter den Gästen waren Ehrengäste aus der Politik, aber auch ehemalige Spieler des EVL, wie Erich Kühnhackl, Bundestrainer Marco Sturm und Petr Briza. Christoph Thoma und Alois Schloder erzählten Anekdoten, Ereignisse und wegweisende Entscheidungen, angefangen bei der Gründung des Vereins im Jahre 1948 hin bis in die Gegenwart. Erwähnt werden in der Chronik nicht nur die „Helden“, sondern auch die „Zuarbeiter“ des EVLs. Das Buch stellt den Verein auf fast 900 Seiten, mit über 1.600 Bildern und vielen Texten vor.
Seit Erscheinungsdatum Anfang November 2017 sind schon 2.000 Exemplare verkauft worden und der komplette Verkaufserlös geht an die Nachwuchsabteilung des EV Landshut.