Montag, 17. Juni 2013

Restauranttipp: Mirlach oder die beste Köchin Landshuts



Manchmal ärgert man sich über sich selbst. Zwei Jahre haben wir es nicht geschafft, ins Restaurant Mirlach (Dreifaltigkeitsplatz 11A, Landshut) zum testen zu gehen. Mal war es ausreserviert, mal standen andere Verpflichtungen an. Und so konnten wir das Haus, trotz positiver Bewertung im Jahr 2011 nicht in das Stadtmagazin "Landshut 365" in die Ausgabe 2013 aufnehmen. So sind die Spielregeln.

Im April 2013 war es wieder soweit. Wir schafften es und waren wieder begeistert. Ob Spargelsalat, scharfer Tintenfischsalat oder gegrillte Babytintenfische - alles war herausragend. Aber auch das Rinder-Carpaccio oder das Steak waren perfekt zubereitet und fein abgestimmt.

Auch der Service hat sich seit unserem Besuch vor 2 1/2  Jahren deutlich gesteigert: kompetente Weinempfehlung und unaufdringlicher, aber immer aufmerksamer Service zeichnet das Restaurant jetzt aus.

Mit Frau Mirlach steht ja hier in Landshut die Chefin selbst in der Küche und das merkt man. Mit Fug und Recht kann man ihr den Titel "Landshuts beste Köchin" verleihen.

Unbedingt empfehlenswert.

Hinweis:
Auch wenn das Restaurant Mirlach nicht im Stadtmagazin "Landshut 365" (Ausgabe 2013) Erwähnung findet. In dem in Kürze erscheinenden Booklet "Das Beste in Landshut" ist es nun unter den Top 5-Gourmet-Restaurants und den besten Steak-Restaurants aufgeführt!


Generalprobe "Fechtschule" erfolgreich



In der Aufführung der Landshuter Hochzeit 2013 gibt es wieder die eine oder andere Neuerung. Eine sehr spektakuläre ist die "Fechtschule auf der Burg" auf der Schwedenwiese der Burg Trausnitz.

Seit über 4 Jahren hat sich ein Team auf den Schwertkampf vorbereitet. Aus überlieferten Schriften meist des mittelalterlichen Fechtmeisters Paulus Kai wurde die Kunst des ritterlichen Zweikampf aufgearbeitet und erlernt. Und dann auch noch in eine nette Rahmenhandlung gepackt. Die gesamte Aufführung dauert knappe 60 Minuten.

Insbesondere die Fechtsequenzen und Kampfsequenzen sind beeindruckend. Vor allem, wenn man weiß, dass die Vollharnische fast 30 Kilogramm wiegen und die Teilrüstungen mit 10 und 20 Kilo auf den Fechtschülern lasten. Gelenkig und äußerst lebendig agieren die Protagonisten trotzdem und die einzelnen Fechteinlagen sind flüssig verbunden. Langeweile - man ist ja schließlich in einer "Schule" - entsteht zu keinem Zeitpunkt. Ganz nebenbei erhält der Zuschauer auch noch durch den Offsprecher eine kleine Waffenkunde historischer Kampfgeräte.

Stuntmans könnten es nicht besser. Und das zeichnet die Landshuter immer wieder aus - alles sind professionelle Amateure! Und so geht ein großes Lob an die Akteure und an die Veranstalter "Die Förderer", die die Landshuter Hochzeit  um eine weitere Attraktion bereichert haben.

Fazit:
Sehr empfehlenswert; wer Restkarten ergattern kann, unbedingt ansehen!

Ausstellung "40te Aufführung der Landshuter Hochzeit" eröffnet

Peter Brix (links) und Helmut Stix vor den Salzburger Fanfarenbläsern
Quelle: Fotostudio Hackl
Mit viel Landshuter Lokal und Förderer Prominenz ist die Ausstellung anlässlich der vierzigsten Aufführung und zeitgleich zu 110 Jahre im Rathausfoyer eröffnet worden. Die Macher Peter Brix und Helmuth Stix (siehe Bild) konnten mit Unterstützung des Fördererarchivs unzählige Aufnahmen sichten und zu thematischen Blöcken formen.

Den Beginn bilden Fotos aus den Gründungsjahren von 1903 bis in die 30er Jahre. Ein weiterer Themenblock zeigt die Zeit nach dem 2. Weltkrieg mit der Wiederbelebung der Aufführung bis in die 70er Jahre. Diese Sequenzen werden mit Schwarzweiß-Reproduktionen sehr authentisch dargestellt.

Die jungen Aufführungen werden in der kleinen Rathausgalerie gleich daneben in Farbe gezeigt. Hier beeindruckt die Dynamik und die Blickwinkel der ausgewählten Fotokunstwerke.

Insgesamt bewiesen die verantwortlichen Brix und Stix Feingefühl in der Auswahl der Bilder.

Wer die Entstehung der Landshuter Hochzeit von einem eher bescheidenen historischen Intermezzo von wenigen Enthusiasten heute zu wohl Europas größten, authentischten Historienspektakel miterleben möchte und die Leidenschaft der rund 2.400 semiprofessionellen Akteuren erahnen will, wird in dieser Austellung Antworten finden.

Eine würdige und sehenswerte Retrospektive, nicht nur für Insider und Fans der Landshuter Hochzeit!

Donnerstag, 13. Juni 2013

Zweite Wiesenprobe am Samstag - mit Gottesdienst

Vormittags Eröffnung der Ausstellung

Am Samstag, 15. Juni, findet die zweite so genannte Wiesenprobe statt. Mehr als 2.300 Mitwirkende der Landshuter Hochzeit finden sich auf dem Gelände am Zeughaus ein, pünktlicher Beginn ist um 15 Uhr. Um 17 Uhr feiern die Mitwirkenden und Organisatoren dann dort einen Gottesdienst unter freiem Himmel bei, so die Prognosen, schönem Wetter.

Der Verein Die Förderer weist darauf hin, dass die Teilnahme an allen Wiesenproben für die Mitwirkenden Pflicht ist. Bei Fragen wenden sich die Mitwirkenden an ihre jeweiligen Gruppenführer. Wichtig für einen guten Ablauf dieser Wiesenproben ist, dass sich keine weiteren Personen, die nicht Mitwirkende sind, auf dem Wiesengelände am Zeughaus befinden.

Eine weitere Wiesenprobe ist für Sonntag, 15 Uhr, angesetzt, Details werden die Vorstandsmitglieder der Förderer vom Turm aus am Samstag noch mitteilen.

Ebenfalls am Samstag, 15. Juni, bereits vormittags um 11 Uhr wird im Foyer des Rathauses in Landshut eine sehr informative Ausstellung im Beisein des 1. Vorsitzenden Dr. Ernst Pöschl eröffnet. Die Organisation und Konzeption dieser Ausstellung liegen in den Händen von Peter Brix vom Vorstand des Vereins Die Förderer, der auch das Archiv leitet, und Helmut Stix, Landshuter Künstler und früherer Kulturbeauftragter der Stadt. Die Ausstellung ist mit "Die 40. Aufführung - ein Jubiläum" betitelt; seit 110 Jahren feiert der Verein Die Förderer die Landshuter Hochzeit.



Dienstag, 11. Juni 2013

Calzedonia eröffnet erste Filiale in Landshut



(opm) München, 11. Juni 2013 – Die Calzedonia Germany GmbH mietete rund 90 Quadratmeter Einzelhandelsfläche über die Retail-Berater der BNP Paribas Real Estate (BNPPRE). Das italienische Modelabel wird ab Sommer 2013 in der Altstadt 76 seinen ersten Store in der Landshuter Innenstadt eröffnen; deutschlandweit wird es der 36.Calzedonia Store. Vormieter war das Schuhhaus Lipp. Besitzerin ist eine private Eigentümergemeinschaft.
Calzedonia mit Hauptsitz in Verona/Italien ist europaweit vertreten. Der italienische Bekleidungshersteller bietet unter den Marken Calzedonia, Intimissimi und Tezenis hauptsächlich Unterwäsche, Nachtwäsche, Bademode und Freizeitbekleidung an. 


Dienstag, 21. Mai 2013

Karten für den „Turnierhof“ am 23. Juni




Kauf nur am 8. Juni beim Verkehrsverein

Der sogenannte „Turnierhof des Herzogs“ hat sich zu einer zusätzlichen Besonderheit im Vorfeld der Landshuter Hochzeit 1475 entwickelt. Nach den diversen Wiesenproben findet am Sonntag, 23. Juni, um 17 Uhr diese Veranstaltung auf der Turnierwiese statt – alle 2.300 Mitwirkenden agieren in vollem Kostüm, auf dem Regieturm werden – wie an den Veranstaltungen während der Landshuter Hochzeit auch – präzise die Anweisungen gegeben. Für diese begehrte Veranstaltung, an der – getreu der Historie, dass im Vorfeld die aus Polen angereiste Braut noch nicht in Landshut angekommen war – die Braut noch nicht zu sehen sein wird, gibt es zu äußerst günstigen Konditionen Karten zu erwerben.

Diese sind NUR am Samstag, 8. Juni, ab 8 Uhr beim Verkehrsverein Landshut im Rathaus in der Altstadt zu kaufen. Pro Person werden maximal zehn Karten abgegeben. Eine andere Bestellung von Karten ist für den „Turnierhof des Herzogs“ nicht möglich. Eine Karte kostet 14 Euro.

Es heißt also schnell sein – und dieses Angebot kommt natürlich vor allem den Einheimischen zugute.

Brautpaar im Bayerischen Hauptmünzamt


Die ersten Medaillen sind geprägt. Von links: Ferdinand Schoßer, Stefan Härtl, Veronika Härtl, Dr. Ernst Pöschl.

Silber-Sonderprägung „110 Jahre Landshuter Hochzeit“

Es war ein besonderer Tag für Veronika Härtl und Ferdinand Schoßer: Zusammen mit Vorstandsmitgliedern des Vereins „Die Förderer“ war das Brautpaar am Donnerstag-Nachmittag (16. Mai) zugast im Bayerischen Hauptmünzamt in München. Mit je vier mächtigen Schlägen prägten Vroni und Ferdi die ersten Jubiläums-Gedenkmünzen aus Anlass der 40. Aufführung im 110. Jahr der „Landshuter Hochzeit 1475“.

Damit wurde offiziell mit der Produktion der einmaligen Jubiläumsprägung aus edlem Silber (333/1000) begonnen. Die Vorderseite der Medaille zeigt einen Ausschnitt aus dem Hochzeitszug. Die Rückseite einen Schlussstein aus dem Netzrippengewölbe der Jodokskirche mit den Wappenschildern von Bayern-Landshut und Polen.

Die Medaille ist 14 Gramm schwer und hat einen Durchmesser von 36 Millimetern. Die Prägung in „Spiegelglanz“ bedeutet allerhöchste Qualitätsstufe. Fachmann an der Prägemaschine war Siegfried Preinesser, der mit weißen Handschuhen und Lupe hantierte. Nur erstklassige, fehlerfrei geprägte Medaillen kommen in den Handel. Der offizielle Ausgabepreis der Silber-Sonderprägung „Landshuter Hochzeit 1475“ beläuft sich auf € 10,-. Vom Verkaufserlös jeder Sonderprägung kommen zwei Euro dem Verein „Die Förderer“ zugute – und sind somit eine Investition in die Zukunft des historischen Festes.

Über die Jubiläumsprägung „110 Jahre Landshuter Hochzeit“ hinaus, folgen als perfekte Ergänzung noch weitere edle Silber-Gedenkprägungen, deren Motive die Geschichte des historischen Ereignisses auf kunstvolle Weise nacherzählen. Die Ausgaben der Silber-Edition sind streng auf nur 1475 Sammlungen limitiert, eine Anspielung auf das Jahr 1475, in dem die Original-Hochzeit zwischen dem jungen Herzog Georg und der polnischen Königstochter Hedwig in Landshut stattfand.

ct