Freitag, 26. Juni 2015

Leseprobe des Stadtmagazins Landshut 365

In den kommenden Tagen erscheint das neue Landshuter Stadtmagazin 365. Das Magazin berichtet im Zwei-Jahres-Takt über viele interessante Themen in und rund um Landshut wie z. B. Landshuter Stadt- und Wirtschaftsgeschichte, Stadttouren, Restauranttipps, Wissenswertes und Soziales.

Außerdem ist das Magazin ein Charityprojekt, das den Verein Ecuador Licht + Schatten von Frau Sissi Pöschl unterstützt.

Eine kleine Kostprobe können Sie im untenstehenden Link lesen. Die gesamte Ausgabe können Sie bequem mit unserem Bestellformular via Fax - zum regulären Kaufpreis von 5,80 Euro pro Magazin - bei uns anfordern.

Viel Spaß beim Lesen und Entdecken!

Leseprobe Landshut 365

Bestellformular Landshut 365

Dienstag, 26. Mai 2015

20. Jahre Verein ECUADOR "Licht und Schatten"


Zwanzig Jahre Hilfe für Ecuador

Pontifikalamt in St. Martin und Festakt im Rathausprunksaal

Zu Ehren des 20-jährigen Jubiläums des Ecuador-Vereins sollte eine Messe die Feier einleiten. Festlich marschierten der Stiftspropst, zahlreiche Padres und Ministranten mit dem Gast, dem emeritierten Salesianer-Bischof Adriaan van Luyn aus Rotterdam, in die voll besetzte Basilika. Unter den Besuchern der Messe befand sich eine elfköpfige Gruppe von Projektleitern, die eigens aus Ecuador angereist waren. In der vom Missionsprokurator Clemens Schliermann aus Bonn gehaltenen Predigt vollzog er das unvorstellbar harte Leben der Straßenkinder in Ecuador nach. Er betonte, wie wichtig es sei, diese Kinder nicht aufzugeben und zog eine Parallele zwischen der Arbeit des Ecuador-Vereins und dem Wirken Don Boscos. Der Gründer des Salesianerordens hat schon vor 200 Jahren erkannt, dass man mit Bildung gegen die Armut vorgehen müsse. 



Den Festakt im Rathausprunksaal leitete die Vorsitzende des Vereins, Sissi Pöschl, mit einer Begrüßungsrede ein. Sie bedankte sich bei allen Vereinsmitgliedern, Förderern und Spendern sowie besonders bei den Gästen aus Ecuador. Diese leiten die drei vom Verein geförderten Hilfsprojekte, einen Kindergarten in Calderon, eine Jugendhilfe in Chichogallo sowie die Häuser-Aktion in Guayaquil. Die meisten Gäste sind zum ersten Mal in Europa. „Die konnten sich nicht vorstellen, was ist Bayern – außer FC Bayern.“, merkte Sissi Pöschl an. Sie verkündete, sich auch die kommenden Jahre den Projekten zu widmen und erhielt dafür tosenden Applaus. – Bürgermeister Erwin Schneck äußerte den großen Stolz der Stadt auf den Verein. Neben der Hilfe zur Selbsthilfe finde eine Vernetzung von Menschen statt, die sich auch darin äußere, dass die Straße in dem Viertel des Häuser-Projekts zur „Landshuter Straße“ benannt worden sei. Er bedankte sich bei dem Verein für dessen langjährige Arbeit und überreichte Sissi Pöschl das obligatorische Buchskranzl. 



Der zweite Vorsitzende, Rupert Rottmann, lobte den persönlichen Einsatz auf deutscher wie ecuadoranischer Seite in Form eines Gedichts, welches der Schriftführer Xavier Carranza ins Spanische übersetzte. Umgekehrt übertrug er die Dankesworte der ecuadoranischen Projektleiter ins Deutsche. Die Salesianer-Padres Pio Baschirotto und Marco Paredes erinnerten an die erste Begegnung, betonten die Bedeutung der Hilfsprojekte für die Kinder und bedankten sich für den Einsatz. Dem schloss sich der Stiftungspräsident Günter Müller aus Quito an, der die vertrauensvolle Zusammenarbeit lobte. – Später gab der Provinzökonom Pater Stephan Stöhr in seiner Festansprache einen Schnellkurs in der Pädagogik Don Boscos, der den Ansatz der Prävention beinhalte. Mit den Säulen der Vernunft, Liebe und Religion suche man den positiven Kern in den Kindern zu stärken. Es gelte, sie für das Leben im säkularen Umfeld fit zu machen, indem man für die gefährdeten Kleinen einfach da sei. – Die Festansprachen wurden vom Rasso Saxophon-Quartett von Werner Bernklau umrahmt, der den Verein ebenfalls seit zwanzig Jahren musikalisch unterstützt. Anschließend waren die Gäste zu einem Stehempfang im Foyer des Rathauses geladen.

Quelle: Ecuador Licht und Schatten e. V.

Donnerstag, 30. April 2015

Max Seefelder komponierte für Giora Feidman

von Herausgeber Edmund Pelikan

Den Bezirksheimatpfleger Dr. Max Seefelder kennt man in Landshut. Ob als Ideengeber des Kulturmobils, das Theater in den ländlichen Raum bringt, oder sein Wirken in Niederbayern. Dabei will er nicht nur Traditionen bewahren, sondern oft auch in einen modernen und hintergründigen Kontext stellen. Andere kennen ihn von der Musikerseite her. Dort wirkte er jahrzehntelang bis heute bei den Dellnhauser Musikanten mit, die von seinem Schwiegervater Michl Eberwein gegründet wurden und von seinem Schwager heute geführt werden. Gemeinsam mit seiner Frau Marlene, eine geborene Eberwein und ausgewiesene Profimusikerin, musiziert er in der gleichnamigen Gruppe „eberwein“ . Gerne arbeitet er auch in anderen Zusammensetzungen, z.B. wenn der Bayerische Rundfunk zu Aufnahmen oder die Bayerische Staatsregierung für die musikalische Umrahmungen einer Weihnachtsfeier in die bayerische Landsvertretung nach Berlin rufen.

Kurz: Dr. Max Seefelder ist bekannt. Eines wissen aber nur wenige: Er ist Komponist eines Klezmer-Stückes, das Giora Feidman, der weltbekannte Klarinettist,  aufgenommen hat. Dieses hatte ich – zu meiner eigenen Überraschung -  in einem Radiointerview mit Giora Feidman im Bayerischen Rundfunk gehört. Meine Neugier war geweckt. Und als ich den Komponisten nach einem Konzert im Dezember 2014 in Berlin traf, fragte ich ihn, ob wir über diese Entstehungsgeschichte des Klezmer-Stückes „Grüaß di Gott, Giora“ ein Interview für das Stadtmagazin Landshut 365 führen können. Er sagte spontan zu. Lesen Sie hier die Geschichte im Artikel: Dr. Max Seefelder im Stadtmagazin LA-365

Dienstag, 13. Januar 2015

Gesellschaftspolitische Lehrstunde bei der Post in Landshut

Eine Satire von Edmund Pelikan

Wie fühlt sich Mangelwareverwaltung in der heutigen Überflussgesellschaft an. Dieser Herausforderung stellt sich die Landshut Post in ihrer Hauptpost am Dreifaltigkeitsplatz.
Alle Schüler aber auch Erwachsene können die Zeiten der ehemaligen DDR, wo anstellen um rare Produkte der nicht funktionierenden Planwirtschaft zum Alltag gehörte, selbst erfahren. Bis zu 30 Menschen, denen die Demütigung ins Gesicht geschrieben steht, reihen sich hier ein. Und wer etwas dann am Schalter sagt, wird angeschnauzt. Es ist eine Zone der Entrechteten – das ist das Ziel. Um diesen Effekt und damit auch den nachhaltigen Lernerfolg auch tatsächlich zu erreichen, hat sich die Post noch eine Besonderheit einfallen lassen: Man verbarrikadiert potentielle Schalter mit Werbewänden, um die „Service“plätze noch einmal zu reduzieren.


Hier wäre die Auswirkung eines Flashmobs interessant. Zwei oder drei Schulklassen, die sich einzeln anstellen und jeder nur eine Briefmarke kauft. Die Blicke derer, die sich ganz hinten anstellen müssen, würde spricht Bände.



Danke an die Post, dass sie uns in Landshut dieses Sozialexperiment in ihrer Hauptpost ungeachtet der zahlreichen Beschwerden ermöglicht. Die Landshuter Bevölkerung und die Stadtväter sind Ihnen dafür unendlich dankbar!

Stadtmagazin Landshut 365 wieder da

2014 waren wir offline. Es war der Ärger über dem übermächtigen Landshuter Mitbewerber Landshuter Zeitung. Die Tageszeitung hat ein Werbeheft mit dem gleichen Namen „Stadtmagazin Landshut“ auf dem Markt gebracht. Trotz der vielzitierten christlichen Werten des Verlegers der LZ, die an sich auch Fairness beinhalten sollten, ging der Marktführer wie ein Bulldozer über einen winzigen Mitbewerber hinweg. Es ist aus unserer Sicht nicht nachvollziehbar, warum ein Verlag, der genügend Geld hat, die angeschlagene Abendzeitung zu kaufen, es nötig hat, den seit nunmehr 8 Jahren verwendeten Titel „Stadtmagazin Landshut“ einem kleinen Mitbewerber streitig zu machen. 

Und das, obwohl wir nur alle zwei Jahre erscheinen und einen nicht geringen Teil des Gewinns an Ecuador Licht und Schatten spenden. Fast peinlich für den großen Verlag sind waren auch die Parallelen von abgekupferten Redaktionsideen und Redaktionsberichte. Aber sei es drum. Unser Beschwerde, die direkt an Dr. Balle jun. gerichtet war, wurde nicht bearbeitet. Und das war die eigentliche Enttäuschung.

Nach dem ursprünglichen Plan, auf ein weiteres Erscheinen des Stadtmagazin Landshut 365 aus dem Hause epk media zu verzichten, wurden wir aber zur Jahreswende 2014/2015 durch einige engagierte Landshuter dazu ermutigt, weiterzumachen. Und natürlich wollen wir auch weiterhin unseren bescheidenen Beitrag für die wundervolle und unermüdliche Arbeit von Sissi Pöschl und ihrem Team für Ecuador Licht und Schatten leisten.

Somit bereiten wir gerade die neue Ausgabe Landshut 365 vor, die voraussichtlich im März/April 2015 erscheinen wird. Wir hoffen auf viele Unterstützer. Und ab sofort ist der Blog unter www.stadtmagazin.la und www.landshut-stadtmagazin.de mit aktuellen Nachrichten über Landshut wieder eröffnet.




Ihr Edmund Pelikan

Freitag, 17. Januar 2014

stadtmagazin.la ruht wegen Stadtratswahl

Liebe Leser des stadtmagazin.la,

Medien und Politik gehören meist sehr eng zusammen. Erstere berichten gerne über gute aber auch schlechte Politiker, und die Politiker brauchen die Medien, um sich zu positionieren. Ich gehöre meist eher zu den politischen Kritikern. Jedoch verstehe ich auch die Beweggründe, warum Politiker so handeln. Gut finde ich deshalb so manches an den politischen Ergebnisse noch lange nicht. Nicht das Richtige, sondern das Machbare und vor allem das Publikumswirksame wird zu oft umgesetzt. 

Wenn sich jedoch ein Publizist eines Stadtmagazin-Blog über Landshut auf einer Stadtratsliste in Landshut zur Wahl stellt, wird es problematisch. Die Interessenskonflikte sind vorprogrammiert. Ich könnte versuchen, neutral zu berichten, dann wird die Berichterstattung aber langweilig. Wenn ich aber Partei nach meiner Überzeugung ergreife, würde ich unweigerlich persönlichen Wahlkampf führe. Das ist meines Erachtens aber unfair gegenüber Kandidatenkollegen, die kein Magazin leiten. Und in einem kleinen Verlagsteam - wie wir es sind - kann ich die regionale Berichterstattung nicht einfach anderen übergeben.

Wie kann man es also richtig machen? Es geht ums Prinzip. Ich habe deshalb die Entscheidung getroffen, den Blog stadtmagazin.la, derzeit ruhen zu lassen. Da meine Tätigkeit als Publizist, Unternehmensberater und Finanzpädagoge bundesweit ausstrahlt, ist die Landshuter Berichterstattung innerhalb meines Unternehmens nur ein kleiner Teil unseres Arbeit. Also ist dieser Schritt auch unternehmerisch vertretbar.

Ich wünsche allen 440 Kandidaten für den Landshuter Stadtrat viel Erfolg und uns allen sachorientierte Gespräche pro LA. Denjenigen, die dann am 16. März gewählt werden, gratuliere ich schon heute und wünsche Ihnen viel Herz für Landshut und ein gutes Händchen bei künftigen Entscheidungen für unsere wunderschöne Stadt.

Ihr/Euer

Edmund Pelikan

Freitag, 13. Dezember 2013

FREIE WÄHLER nominieren ihre Kandidaten


Am Donnerstag, 19. Dezember 2013, findet um 19.30 Uhr  die Aufstellungsversammlung der FREIEN WÄHLER Landshut zur Nominierung der Kandidaten für die Stadtratswahl 2014 in der Gaststätte „Zollhaus“ statt.

Zur Veranstaltung sind alle Mitglieder und Unterstützer eingeladen.